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Asiatische Hornisse bedroht Bienen in der Schweiz

Makro-Aufnahme einer männlichen Asiatischen Wespe (Vespa velutina) in Belgien. Foto: Gilles San Martin, Wikipedia, CC-BY-SA 2.0

Von Nizar, F03 2026

Die Asiatische Hornisse breitet sich immer stärker in der Schweiz aus. Nachdem sie bereits in mehreren Kantonen entdeckt wurde häufen sich nun auch die Meldungen im Kanton St. Gallen.

Fachpersonen warnen vor den Folgen für Bienen andere Insekten und die Natur. Die Asiatische Hornisse stammt ursprünglich aus Südostasien und wurde 2017 zum ersten Mal in der Schweiz nachgewiesen. Da sie hier kaum natürliche Feinde hat kann sie sich schnell vermehren. Eine Kolonie kann im Herbst aus mehr als 8000 Tieren bestehen.

Besonders problematisch ist ihr Jagdverhalten. Die Hornissen greifen Honigbienen an und können ganze Bienenvölker schwächen oder sogar zerstören. Dadurch haben es viele Bienen schwerer und die Bestäubung von Pflanzen wird beeinträchtigt. Auch andere einheimische Insekten werden von der Asiatischen Hornisse gejagt was der Artenvielfalt schadet. Laut Radio SRF wurden dieses Jahr allein in den beiden Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft schon über 300 Nester entdeckt und zerstört.

Früh melden empfohlen

Schwieriger wird es wenn die Hornissen ihre Nester hoch oben in Bäumen bauen. Fachleute sagen, dass die Bekämpfung besonders im Frühling wichtig ist. Dann erwachen die Königinnen aus ihrem Winterschlaf und beginnen neue Nester zu bauen. Werden diese früh entdeckt kann die Ausbreitung besser kontrolliert werden.

Wer eine verdächtige Hornisse oder ein Nest entdeckt sollte Abstand halten und ein Foto machen. Danach kann die Sichtung auf der Meldeplattform asiatischehornisse.ch gemeldet werden. So können Fachpersonen die Situation besser überwachen und schneller handeln.

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Quellen:
20 Minuten, SRF Regionaljournal Basel, September 2026
Korrigiert und ergänzt mit ChatGPT

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